Mehr Zusammenarbeit in der Destination.

Moderiert von Pascal Gebert, Zermatt Tourismus
Notizen von Timothy Mantegazzi, Unique Hotel Post und Pascal Gebert

 

Frage: Muss jeder alles selber machen? Was könnten die Hotels gemeinsam machen, wo könnte man Synergien erzielen, die Kosten teilen?

  • Facebook Posts,
  • Keywords, Adwords Kampagnen, SEO
  • Gemeinsames Buchungssystem für Zermatt (z.B. zermattbooking.com, Booking Valais)
  • Einkauf von Artikeln, die jeder braucht
  • CRM auf Destinationsebene, ohne „private“ Daten
  • Synergien nutzen
  • Gemeinsames Webseitensystem (CMS)
  • eConcierge hat funktioniert
  • Buchhaltung
  • Human Resources
  • Newsletter

Um den ersten Punkt zu erreichen, könnte man, nach einer korrekten Positionierung aller Betriebe in Zermatt, bestimmte Keywords zwischen den Hotels verteilen. Die Hotels sollten nach Kategorien eingeteilt werden (Wellness, Sport, Familie usw.). Somit könnte man schon die richtige Kundschaft für jedes Hotel auf Google „segmentieren“ und die Kosten würden für alle im Rahmen bleiben. Dies bedingt aber eine klare Positionierung und die Bereitschaft, auch nur die angegebenen Keywords zu benutzen.

Für das gemeinsame Buchungssystem müssten sich auch wieder mindestens 90% von den Betrieben in Zermatt dafür entscheiden und bereit sein, die andere Buchungssysteme nicht mehr zu nutzen.

Durch einen koordinierten Einkauf (am meisten Sinn würde das über den Hotelierverein machen) könnte man viel Geld sparen auf Destinationsebene. Man müsste einen bestimmte Warenpool (Non Food) definieren und dann in grossen Mengen einkaufen. (Beispiel von Valais.com: neue Fernseher. Dreiviertel der Zermatter Hoteliers musste neue Fernseher kaufen. Hätte man sich zusammengeschlossen, wäre der Preis definitiv für alle günstiger gewesen). Es sollte trotzdem jeder auch seine eigenen Produkte beziehen können und nicht dasselbe wie alle einkaufen müssen.

Einen CRM Pool (Datenbank) kreieren, in welchen alle Daten einfliessen von der Destination (die Betriebe bleiben dabei anonym). Wenn jeder mitmachen würde, könnten wir zumindest bestimmte Benchmarks setzen und hätten ein Messinstrument auf Destinationsebene.

Durch Weiterbildungen und Workshops wie z.B Hospitality Camps Networking stärken und auf Synergien zuarbeiten.

Fazit: Es braucht eine gemeinsame Vision, denn gemeinschaftliches Vorgehen bringt nur Vorteile.